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Entstehung
Zur Zeit der Industrialisierung bauten die Glarner ihre Textilfabriken entlang der Linth: Spinnereien, Webereien, Druckereien, Färbereien. Die eingefärbten Tücher hängten sie in grossen Holztürmen den "Hänggitürmen" zum Trocknen auf. In Ennenda wurde ein Hänggiturm mit authentischem Gebälk wieder aufgebaut und als Museum eingerichtet. Und ein Stockwerk tiefer hängen wir, ein Team von fünf Ergo- und PhysiotherapeutInnen, nun unsere verschiedenen Schaukeln auf, Tücher und Seile und Bälle an Schnüren, um Kindern auf therapeutischer Basis gezielte Sinnesreize zu vermitteln.
Die Räumlichkeiten im neu renovierten Fabrikgebäude konnten wir 1993 beziehen. Die Gründung des Therapiezentrums fand jedoch schon 1983 mit einer gemeinnützigen Trägerschaft statt, und das Therapieangebot richteten wir während den ersten zehn Jahren in verschiedenen Provisorien ein. Nach dem Umzug in den Hänggiturm wurde das Therapiezentrum auf die Basis einer GmbH gestellt.
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